Nach der ausgelassenen Faschingsparty kommt nicht selten das böse Erwachen: Ein saftiger Kater macht uns mit Kopfschmerzen, Übelkeit und quälendem Durst zu schaffen. Beschwerden, die auch ohne ausführliche Erklärung jedem sofort klar machen, dass Alkoholkonsum – vor allem in größeren Mengen – ziemlich ungesund ist.
Eine Tatsache, die Jecken in diesen Tagen nicht gerne hören wollen und die Fakten deswegen möglicherweise einfach ignorieren. Aber liebe Karnevalisten, bitte weiterlesen! Wenn Sie schon partout nicht auf Bier, Wein & Co. in der fünften Jahreszeit verzichten wollen: Erfahren Sie hier, wie sie die schlimmsten Folgeerscheinungen vermeiden.
Der beste Tipp lautet natürlich: Rechtzeitig aufhören zu trinken! Das versteht sich von selbst, gelingt aber eben nicht immer. Wir haben weitere wichtige Ratschläge, wie Sie dem Katzenjammer vorbeugen können:
Nicht durcheinander trinken
Bleiben Sie am besten bei einer Getränkesorte. Denn wer wild durcheinander trinkt, verliert schnell den Überblick über die tatsächlich getrunkene Menge. Auch zuckerreiche alkoholische Getränke wie Cocktails sind mit Vorsicht zu genießen. Denn ihre Süße überdeckt den Geschmack des Alkohols. So verführen sie leicht zu übermäßigem Konsum.
Flüssigkeitsentzug durch Alkohol beachten
Alkohol beeinflusst den Hormonhaushalt des Körpers. Es kommt zu einer Dehydrierung – das bedeutet: Der Körper verliert vor allem Wasser, aber auch wichtige Salze (Elektrolyte). Das erklärt den enormen Durst und den Heißhunger auf salzige Nahrungsmittel, den der Alkoholgenuss oft zur Folge hat. Die beste Vorbeugung wäre natürlich der Verzicht auf Alkohol. Wer nicht verzichten möchte, der sollte seinen Durst schon vor dem ersten alkoholischen Getränk mit Nichtalkoholischem löschen – zum Beispiel einem Glas Wasser oder Schorle. Auch zwischendurch empfiehlt es sich, immer wieder etwas Alkoholfreies zu trinken.
Grundlage schaffen
Trinken Sie nicht auf nüchternen Magen. Sonst steigt Ihnen der Alkohol besonders leicht zu Kopf. Denn er gelangt dann umso schneller ins Blut, und Sie verlieren die Kontrolle über ihren Getränkekonsum. Besser: Mit einer kräftigen Mahlzeit beginnen. Auch zwischendurch ab und zu eine Kleinigkeit essen.
Frischluft tanken
Stickige Räume, gedrängte Enge – wer ohnehin zu Kopfschmerzen neigt, bekommt unter diesen Bedingungen womöglich umso leichter Katerkopfschmerz. Sorgen Sie deshalb gelegentlich für frische Luft. Das kann dazu beitragen, dem Brummschädel vorzubeugen.
Vielleicht haben Sie unsere Ratschläge zur Vorbeugung nicht ausreichend umgesetzt, oder einfach übertrieben – und liegen am nächsten Morgen doch mit dickem Kopf im Bett.
Auch in der Apotheke können Sie das eine oder andere Mittel erhalten, das die Katerbeschwerden erleichtern kann. Lassen Sie sich dazu aber gut beraten. Denn wenn Sie noch Alkohol im Blut oder einen angegriffenen Magen haben, sind manche Medikamente nicht unproblematisch.
www.apotheken-umschau.de;
12.09.2005, aktualisiert am 16.02.2012
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